Hotels und Design erzählen gemeinsam die Geschichte eines Hauses. Von der Architektur über die Einrichtung bis zur Website entsteht ein Gesamteindruck, der lange vor der Anreise beginnt.
Ein Hotel besteht aus vielen einzelnen Eindrücken: dem Eingang, der Rezeption, dem Zimmer, dem Frühstücksraum, der Speisekarte und schließlich der Website. Design verbindet diese unterschiedlichen Berührungspunkte zu einem gemeinsamen Erscheinungsbild.
Dabei muss Gestaltung nicht überall gleich aussehen. Entscheidend ist, dass Farben, Materialien, Typografie, Bilder und Formen dieselbe Haltung vermitteln. Ein alpines Boutiquehotel darf anders auftreten als ein modernes Stadthotel oder ein traditionsreiches Haus.
Gerade im Hotelbereich entsteht Identität häufig aus den Details:
Typografie kann modern, ruhig oder traditionsbewusst wirken
Farben beeinflussen Atmosphäre und Orientierung
Materialien schaffen eine Verbindung zwischen Raum und Marke
Fotografie zeigt nicht nur Räume, sondern vermittelt Stimmung
Digitale Gestaltung führt diese Sprache auf der Website weiter
Es beginnt mit der Idee, die hinter dem Haus steht, und setzt sich an jedem Kontaktpunkt fort.
Hotels und Design werden besonders interessant, wenn die Gestaltung des Hauses auch digital wiedererkennbar wird. Ein Gast sollte beim Besuch der Website nicht das Gefühl bekommen, auf einer völlig anderen Marke gelandet zu sein.
Eine Hotelwebsite kann Materialien, Farben, Formen und Bildwelten aus dem realen Haus aufnehmen. Gleichzeitig muss sie ihre eigenen Anforderungen erfüllen: Informationen müssen schnell gefunden werden, Zimmer verständlich präsentiert sein und der Weg zur Anfrage oder Buchung sollte klar bleiben.
Webdesign wird damit zur digitalen Fortsetzung des Hotelerlebnisses. Wie diese Verbindung konkret aussehen kann, zeigt Webdesign & Shops. Weitere Gedanken und Projekte aus dem Studio finden sich auch auf LYOR.
Viele Hotels bewegen sich zwischen Geschichte und Gegenwart. Ein bestehendes Haus soll seine Herkunft behalten, gleichzeitig aber zeitgemäß wirken. Design kann dabei vermitteln, ohne die Geschichte des Hauses zu überdecken.
Ein traditionsreiches Hotel braucht deshalb nicht automatisch eine klassische Gestaltung. Ebenso muss ein modernes Haus nicht kühl wirken. Entscheidend ist die Übersetzung der eigenen Geschichte in eine zeitgemäße visuelle Sprache.
Das kann bedeuten, historische Elemente bewusst aufzugreifen, Materialien neu zu interpretieren oder mit einer reduzierten Typografie einen Kontrast zur Architektur zu schaffen. Gute Gestaltung lässt dabei Raum für das, was bereits vorhanden ist.
Design prägt, wie ein Hotel wahrgenommen wird. Es verbindet Architektur, Einrichtung, Marke und digitale Kommunikation zu einem zusammenhängenden Eindruck.
Am Anfang stehen die Geschichte, Architektur, Zielgruppe und Positionierung des Hauses. Daraus lassen sich Farben, Typografie, Bildsprache und weitere Gestaltungselemente ableiten.
Sehr wichtig, weil sie häufig der erste digitale Kontakt mit einem Hotel ist. Sie sollte die Atmosphäre des Hauses aufnehmen und gleichzeitig übersichtlich und funktional bleiben.
Das hängt stark vom Umfang ab. Eine einzelne Website ist anders zu planen als ein umfassendes Erscheinungsbild mit Branding, Printmedien, Fotografie und digitaler Gestaltung.
Ein Relaunch kann sinnvoll sein, wenn das Erscheinungsbild nicht mehr zur heutigen Ausrichtung des Hauses passt oder analoge und digitale Auftritte nicht mehr zusammenpassen.
Ob neue Positionierung, Branding oder Website – am Anfang steht die Auseinandersetzung mit dem Haus und seiner Geschichte.
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